Zimmer in der Lipizzanerheimat

Anreise:
Tag Monat Jahr
Nächte Zimmer Personen

LIPIZZANERGESTÜT IN PIBER

Die "Wiege der Lipizzaner" steht in Piber. Hier werden die edlen Rösser geboren, verbringen ihre Kinder- und Jugendjahre. 

DAS ERSTE FOHLEN 2017 IST DA!

Die erste Geburt im Lipizzanergestüt Piber ist jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Am 1. Februar, 30 Minuten nach Mitternacht war es dann so weit. Ein entzückendes Stutfohlen aus Stutfamilie CAPRIOLA hat das Licht der Welt erblickt. Auch Mutter DANESIA ist wohlauf.

 

Die Geburt verlief unkompliziert und problemlos. Das entzückende Fohlen ist kerngesund und hatte es sehr eilig: Sie kam ein paar Tage früher als errechnet auf die Welt.

 

DIE STOLZEN ELTERN

Die Kleine ist das fünfte Fohlen der Stute DANESIA. Vater des vierbeinigen Mädchens ist MAJESOTOS BEJA I, der von Bereiter Marcus Nowotny als Schulhengst an der Spanischen Hofreitschule in Wien ausgebildet und geritten wird.

 

 

AKTUELLER FOHLENSTAND: (24. FEBRUAR 2017)

12 Stutfohlen         2 Hengstfohlen

 

Wer unsere Fohlen persönlich kennen lernen möchte, hat dazu bei den >> sechs Fohlenerlebnistagen im März 2017 die Möglichkeit. 

Wintersaison im Lipizzanergestüt

Von 1. November 2016 bis 31. März 2017 genießen Sie im Gestüt die Pracht der kalten Jahreszeit. 

Für Tagesgäste gibt's täglich um 11:00 Uhr und 14:00 Uhr zwei Gestütsführungen. >> weiterlesen

  • WINTERSAISON 2016/17

    SOMMERSAISON 2017

    GESTÜTSPARADEN & VERANSTALTUNGEN 2017

  • FOHLENERLEBNISTAGE 2017

    GRUPPENANGEBOTE 2017

    ALM-ERLEBNIS 2017

Das Lipizzanergestüt Piber hat die Aufgabe, die älteste Kulturpferderasse Europas – die Lipizzaner – zu züchten, deren Ursprung in die imperiale Zeit, auf das Jahr 1580, zurückgeht. Das Herz der Lipizzanerzucht in Piber sind die Mutterstuten: Sie sichern den Nachwuchs und ihnen gilt hier ganz besondere Aufmerksamkeit. Heute werden jährlich rund 40 Fohlen in der Weststeiermark geboren – und zwar nicht mit ihrem berühmten weißen Haarkleid, sondern schwarz, grau oder braun. Erst in den nächsten vier bis zehn Jahren bekommen sie das typische Weiß, für das die Lipizzaner bekannt, beliebt und berühmt sind. Im Lipizzanergestüt Piber ist das vierhundertjährige Wissen um die Aufzucht vorhanden, Pferde für die besonderen Leistungen zu züchten, die sie besonders durch die Spanische Hofreitschule in Wien weltberühmt gemacht haben. Schon Mitte des 18. Jahrhunderts brachte das kaiserliche Hofgestüt herausragende Nachkommen hervor, was die Originalzuchtbücher zeigen, die bis zum heutigen Tag weiter händisch (und seit einigen Jahrzehnten zusätzlich auch elektronisch) geführt werden. Die Zusammenarbeit zwischen dem Lipizzanergestüt Piber und der Spanischen Hofreitschule in Wien basiert auf einem einzigartigen Kreislauf: Nur die besten Hengste aus Piber präsentieren die Lektionen der Hohen Schule in der Spanischen Hofreitschule – und diese wiederum kehren dann für eine Decksaison nach Piber zurück. Nach Beendigung ihrer Karriere in der Hofreitschule genießen die Hengste auch ihren wohlverdienten Ruhestand in Piber.

 

 

 

© Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber – M. Rzepa / A. Sarti
© Spanische Hofreitschule – Bundesgestüt Piber – M. Rzepa / A. Sarti

Die Kindheit der Lipizzaner

Während der gesamten Aufzucht werden die jungen Pferde von fachkundigen Betreuern umsorgt. Die ersten sechs Monate verbringen die Fohlen mit ihrer Mutter, dann finden sie – je nachdem ob Hengst oder Stute – ihr neues Zuhause in einer von zwei Herden. Die Sommermonate verbringen die ein- bis dreijährigen Jungtiere dann auf den Almen in 1.500 Metern Seehöhe – die Stuten auf der Prentlalm, die Hengste auf der Stubalm. Diese Alpung ist ein besonders wichtiger Abschnitt in der Aufzucht der Lipizzaner: Denn durch die teils steilen und steinigen Hänge der Almen erlangen sie die notwendige Trittsicherheit, Ausdauer und Abhärtung