Begrüßung im steirischen Dialekt | © TV Lipizzanerheimat

Weststeirischer Dialekt

Österreicher erkennt man schon an ihrer Redensart. Ein Wiener redet anders als ein Tiroler. Ein Kärntner anders als ein Steirer. Vor allem im ländlichen Bereich wird auch heute noch so geredet, "wie da Schnobl gwoxn ist", also wie sie es gewohnt sind. Für Auswärtige hört es sich wohl eher wie ein Bellen an. Auf alle Fälle werden viele Selbstlaute in ein oa, ou  und ia verwandelt. So wird aus dem Ei das "Oar", aus dem Most (vergorener Apfelsaft) wird der "Moust" und zu kriegen sagen die Weststeirer "kriagn".


Vielleicht hören Sie bei Ihrem Besuch in der Lipizzanerheimat eine typisch steirische Redensart, wie:

"Des geht mir nix dir nix" - was bedeutet, dass das ohne Probleme geht.

"I hob den Fodn valorn!" - würde man sagen, wenn man vergessen hat, was man sagen wollte.

"Des san zwoa vaschiedene Poar Schuach" - will uns sagen, dass es sich dabei um zwei verschiedene Angelegenheiten handelt.

 

Probieren Sie es doch einfach selbst einmal aus!

Hier ein kleiner Auszug aus unserem Sprachschatz:

  • " olli biad" = jeden Augenblick
  • "ibagöllisch" = übermütig
  • "Saubartl" = Schmutzfink
  • "schnapsln" = Schnaps trinken
  • "i bin gschlofn" = ich habe geschlafen
  • "Ölta" = Alter
  • "Dippl" = Beule
  • "Woazstriezel" = Mais
  • "ogölln" = abrutschen

Das ist von ganzem Herzen "Weststeiermark"!